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Infrastruktur & Entwicklung

Fleischerei Hoppe stellt zum 31. Oktober 2026 den Betrieb ein

Nach mehr als 70 Jahren endet in Hänigsen eine bekannte kulinarische Tradition: Die Fleischerei Hoppe wird ihren Betrieb spätestens zum 31. Oktober 2026 einstellen. Damit verabschiedet sich ein Familienunternehmen, das über Jahrzehnte hinweg weit über die Ortsgrenzen hinaus für seine Fleisch- und Wurstspezialitäten bekannt war.

Die Entscheidung zur Schließung sei den Inhabern nicht leicht gefallen. Mit ihr gehe die Lebensleistung von zwei Generationen sowie die Arbeit vieler engagierter Mitarbeiter zu Ende. Über viele Jahre hinweg seien Fleiß, Leidenschaft und handwerkliches Können in das Unternehmen und insbesondere in die Herstellung der Produkte geflossen.

Trotz weiterhin großer Beliebtheit der Fleisch- und Wurstwaren sowie einer stabilen Nachfrage hätten sich die Rahmenbedingungen für das Fleischerhandwerk in den vergangenen Jahren zunehmend verschlechtert. Insbesondere die Personalsituation habe sich nicht in dem Maße verbessern lassen, wie es für einen langfristigen Betrieb notwendig gewesen wäre. Daher habe man sich entschieden, den Zeitpunkt der Schließung bewusst selbst zu bestimmen.

Erst im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen sein klassisches Fleischer-Fachgeschäft durch ein modernes Selbstbedienungskonzept ersetzt: den „Hoppe mein 16/7 Fleischer“. Dieses Angebot werde von vielen Kundinnen und Kunden gut angenommen und funktioniere grundsätzlich auch erfolgreich. Allerdings habe die Umstellung nicht zu der erhofften Entlastung im Betriebsablauf geführt.

Bis zum Herbst 2026 soll der Betrieb weiterhin wie gewohnt laufen – vorausgesetzt, das Team bleibt weiterhin an Bord. Geplant ist, den „Hoppe mein 16/7 Fleischer“ sowie die Belieferung umliegender EDEKA-Märkte zunächst fortzuführen. Im Laufe des Herbstes wird der Betrieb dann schrittweise heruntergefahren, bevor am 31. Oktober 2026 endgültig Schluss ist.

Trotz der Wehmut blicken die Verantwortlichen auch mit Stolz auf die vergangenen Jahrzehnte zurück. Die Fleischerei Hoppe habe sich im weiten Umkreis einen hervorragenden Ruf erarbeitet und sei in der Branche häufig Vorreiter gewesen – mit einer Mischung aus traditionellem Handwerk und innovativen Ideen.

Weitere ausführliche Informationen will das Unternehmen in den kommenden Tagen auf seiner Website veröffentlichen.

Mit dem Ende der Fleischerei Hoppe verliert Hänigsen einen traditionsreichen Handwerksbetrieb – und viele Einwohner ein Stück Dorfgeschichte.

Erste Baumpflanz-Challenge 2026 gestartet

Die Bürgerinitiative Umwelt Uetze hat die erste Baumpflanz-Challenge des Jahres erfolgreich umgesetzt. Ausgangspunkt war eine Nominierung durch die Hänigser Jägerschaft kurz nach Weihnachten.

Am 28. Dezember 2025 wurde die Bürgerinitiative von der Hänigser Jägerschaft aufgefordert, im Rahmen einer Baumpflanz-Challenge einen Baum zu pflanzen und anschließend eine weitere Gruppe zu nominieren. Aufgrund des anhaltenden Dauerfrostes Anfang des Jahres war eine Pflanzung innerhalb der vorgesehenen zwei Wochen jedoch nicht möglich. Unter solchen Bedingungen hätten junge Bäume nur geringe Chancen gehabt, gut anzuwachsen.

Sobald es die Witterung zuließ, wurde die Aktion nachgeholt: Am 4. März 2026 pflanzten Mitglieder der Bürgerinitiative zwei hochstämmige Zwetschgenbäume. Gepflanzt wurden sie am landwirtschaftlichen Weg in der Verlängerung des Fließgrabens in Richtung Obershagen. Die neuen Bäume sollen künftig nicht nur das Landschaftsbild bereichern, sondern auch einen kleinen Beitrag für Natur und Artenvielfalt leisten.

Mit der erfolgreichen Pflanzung gilt die Herausforderung nun als erfüllt – und die Challenge geht weiter:

Die SPD Hänigsen-Obershagen-Altmerdingsen wurde von der Bürgerinitiative als nächste Teilnehmerin nominiert.
Die Bürgerinitiative Umwelt Uetze wünscht der SPD viel Erfolg und Freude bei ihrer Baumpflanz-Aktion. 🌱

Baumpflanz-Challenge der Gemeinde Uetze

Die Gemeinde Uetze hat eine Baumpflanz-Challenge ins Leben gerufen. Ziel ist es, vermehrt Bäume in den Ortschaften anzupflanzen.

Den 1. Baum planzte die Gemeinde vor dem Haus „Am Pappaul“, die weiteren Bäume wurden von der Freibadgenossenschaft im Freibad und vom Bürgerschützenverein ebenfalls im Freibad.

Zu weiteren Anpflanzungen wird von den zuletzt pflanzenden Organisationen je eine weitere Orgaisation / Verein benannt, die/der einen Baum – in der Baumpflanzzeit –  anpflanzen soll. Dieses soll dann nach Möglichkeit auch dokumentiert werden.

Am kommenden Samstag, 22. November, 10.00 Uhr findet auf dem Gelände „Kuhlenberg“ eine Pflanzaktion der Teerkerle – sie wurden von der Freibadgenossenschaft nomiert – statt.

Der Termin der nomierten Forstinteressentenschaft ist noch nicht final bestätigt.

Wir freuen uns, wenn sich weitere Organisationen an dieser Aktion in der Ortschaft Hänigsen beteiligen. Hierzu muss nicht zwigend ein eigenes Gelände bereit stehen, in Absprache können die Bäume auf „Fremdflächen“ gepflanzt werden.

Die weitere Benennung erfolgt am 22. November 2025 ab 10.00 Uhr auf dem Kuhlenberg.

Ergebnisse der Bodenuntersuchung in Hänigsen-Riedel liegen vor

Die Region Hannover hat Bodenproben vom ehemaligen Kohlehafen Mehrum untersucht, die auf das Gelände des früheren Bergwerks in Uetze-Hänigsen gebracht wurden. Ergebnis: Keine bedenkliche Schadstoffbelastung – Aus abfallrechtlicher Sicht spricht damit nichts gegen eine Zwischenlagerung und späteren Verwendung.

Anders sieht es bei der Baustraße aus: Dort wurden erhöhte PAK-Werte (Polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen) festgestellt. Das belastete Material stammt jedoch nicht aus aktuellen Arbeiten, sondern von einem alten Parkplatz auf dem Grundstück. Die Baustraße wird nun zurückgebaut und fachgerecht entsorgt.

Laut Gutachten bestand zu keiner Zeit ein gesundheitliches Risiko. Die weitere Entwicklung des Geländes hängt vom laufenden Bebauungsplan-Verfahren der Gemeinde Uetze ab.

Quelle: hannover.de

Fleischerei Hoppe ab Juli 2025 mit neuem SB-Konzept

Nach über 70 Jahren beendet die Fleischerei Hoppe in Hänigsen zum 30. Juni 2025 ihren traditionellen Ladengeschäft- und Partyservicebetrieb in der bekannten Art und Weise. Trotz weiterhin hoher Nachfrage sei das bestehende Geschäftsmodell an seine Grenzen gestoßen, wie das Fachgeschäft mitteilt. Gründe für die Umstellung sind unter anderem das veränderte Einkaufsverhalten der Kundschaft, steigende bürokratische Belastungen sowie stark gestiegene Kosten in Energie, Technik und Personal.

Ganz verzichten müssen die Kunden auf die beliebten Produkte jedoch nicht: Am 25. Juli 2025 soll im bisherigen Ladengeschäft ein moderner Selbstbedienungsladen unter dem Namen „Hoppe – mein 16/7 Fleischer“ eröffnen. Dieser ist täglich von 6 bis 22 Uhr zugänglich und bietet ein breites Sortiment an Fleisch- und Wurstwaren, Fertiggerichten, Grillartikeln und hausgemachten Spezialitäten. Der Einkauf erfolgt per EC- oder Kreditkarte, eine App zeigt zusätzlich das aktuelle Sortiment an.

Auch über den Onlineshop und zahlreiche Einzelhändler im Umkreis von 50 Kilometern bleiben die Produkte erhältlich. Vereine und Gastronomiebetriebe können weiterhin vorbestellen. Mit dem neuen Konzept will die Fleischerei Hoppe dem Strukturwandel in der Branche begegnen und den Fortbestand des Betriebs langfristig sichern